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Ein bürgerorientierter Ansatz … – Information Centre – Research & Innovation

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IT-Lösungen/-Instrumente können städtische Dienstleistungen effizienter, nachhaltiger und benutzerfreundlicher machen. Die Menschen aus diesen Gebieten müssten verstehen, wie diese Instrumente funktionieren und welche Vorteile sie bieten, um zu profitieren. Ein ehrgeiziges EU-finanziertes Projekt wollte dies mit bürgernahen Instrumenten und Unterstützung von Innovationsschaffenden erreichen.


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© Julien Eichinger, #87362621, source:stock.adobe.com 2021

Städte müssen im 21. Jahrhundert ihrer wachsenden Bevölkerung eine nachhaltige, sichere und lebenswerte Umgebung bieten. In den letzten Jahren wurde der Begriff ‚intelligente Städte‘ für IT-basierte Initiativen geprägt, die verschiedene Aspekte des städtischen Lebens überwachen und analysieren und die Bereitstellung verschiedener Dienstleistungen wie Verkehr, Beleuchtung und Abfallentsorgung intelligent steuern. Ein Dienst oder eine App auf Ihrem Handy, die Bus-, Zug- und Straßenbahntaktung in Echtzeit implementiert, ist nur ein Beispiel für eine solche Anwendung.

Intelligente Städte müssen integrativ und partizipativ sein, um sicherzustellen, dass diese Dienste auch tatsächlich genutzt werden. Damit die Prozesse, die intelligente Städte antreiben, jedoch effektiv sind, müssen die Bürgerinnen und Bürger diese verstehen. Außerdem müssen die Menschen das Gefühl haben, dass sie die Kontrolle über diese innovativen Entwicklungen haben und nicht umgekehrt von diesen kontrolliert werden.

„Das GEO-C-Projekt sollte untersuchen, wie wir wirklich offene Städte umsetzen können“, erklärt der wissenschaftliche Koordinator Christian Kray, Leiter des Situated Computing and Interaction Lab an der Universität Münster. „Damit sind intelligente Städte gemeint, die für alle Bürgerinnen und Bürger offen sind und die Teilnahme auf allen gesellschaftlichen und technischen Ebenen ermöglichen.“

Kollaborative Ansätze

Das Projekt brachte zu diesem Zweck neben Instituten aus Deutschland, Portugal und Spanien auch Sachverständige aus dem akademischen Bereich, der Industrie und der Regierung zusammen, die auf eine Reihe von Gebieten spezialisiert sind. Deren Fachgebiete umfassten Umweltmodellierung, Statistik, Mensch-Computer-Interaktion und Systeme zur Entscheidungsunterstützung. Ziel war es, Wege zu finden, um Dienste für intelligente Städte zu entwickeln, welche die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellen, etwa indem sichergestellt wird, dass die Nutzenden leicht erkennen können, welche Daten durch welche App verwendet werden.

„Ein Hauptziel war die Entwicklung des Open City Toolkit (OCT), einer Sammlung von Instrumenten, Software, Bibliotheken und Apps, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich an der Zukunft ihrer Städte zu beteiligen und diese mitzugestalten“, sagt Kray. „Das Toolkit soll helfen, auf offenen Daten basierende Dienste bereitzustellen, die für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden gleichermaßen nützlich sind.“

GEO-C, ein Forschungsprojekt, das mit Unterstützung der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen durchgeführt wurde, hatte auch zum Ziel, die nächste Generation von Fachleuten für intelligente Städte in diesem multidisziplinären Umfeld auszubilden. „Dieser Forschungsbereich bietet herausfordernde und lohnende Themen für Nachwuchsforschende zur Durchführung von Promotionen“, so Kray. „Zu diesen Themen gehört zum Beispiel, wie man die Beteiligung aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten fördert, wie man Lebensqualität bewertet und wie man grundlegende städtische Dienstleistungen bereitstellt.“

Etwa 15 EU-finanzierte Promovierende, die für drei Jahre angeworben wurden, halfen bei der Entwicklung des Toolkits. Stadtverwaltungen der Städte Münster (Deutschland), Castellón (Spanien) und Lissabon (Portugal) sowie mehrere Unternehmen aus ganz Europa stellten wertvolle Daten, reale Fallstudien und technologisches Fachwissen zur Verfügung.

Urbane Lösungen bereitstellen

Die Erfolge von GEO-C haben die Bedeutung von Offenheit, Zusammenarbeit und Zugänglichkeit für den Erfolg von Innovationen intelligenter Städte unterstrichen. Alle Instrumente und Leitlinien, die im Rahmen des Projekts entwickelt wurden, sind quelloffen und frei verfügbar. Die Instrumente sind sehr praxisnah, da sie sich auf die Bereitstellung von Lösungen für reale Herausforderungen konzentrieren.

„Kurz nach dem Start unseres Projekts sah sich Europa mit einem großen Zustrom von Geflüchteten konfrontiert und kämpfte mit der Frage, wie man mit dieser Situation umgehen sollte“, merkt Kray an. „Eines der Mitglieder unseres Forschungsteams arbeitete eng mit Geflüchteten zusammen, um Wege zu finden, gemeinsam technologische Lösungen zu entwickeln, die von benachteiligten Gruppen genutzt werden können.“ Eine daraus resultierende Arbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift ‚Transactions in Human-Computer Interaction‘ (TOCHI) veröffentlicht und wird oft als erfolgreiches Beispiel für die Arbeit mit sozial ausgegrenzten Gruppen zitiert.

Eine Reihe von Folgeprojekten baut weiterhin auf den anfänglichen Entdeckungen des Projekts auf. Dazu gehören die Entwicklung eines Instruments zur Erstellung datenschutzkonformer Software sowie die Untersuchung von Methoden, die sicherstellen, dass die Technologie zur Standortverfolgung die digitale Souveränität nicht beeinträchtigt (mit anderen Worten, sie stellt sicher, dass Einzelpersonen die Kontrolle über ihre Daten haben).

„Alle unsere EU-finanzierten Nachwuchsforschenden sind in der Praxis tätig geworden, viele von ihnen sind in Europa geblieben, um dazu beizutragen, dass offene Städte Wirklichkeit werden“, fügt Kray hinzu. „Ihre Ergebnisse werden derzeit in laufenden und anstehenden Projekten genutzt und erprobt und geben Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, zur Gestaltung ihrer eigenen intelligenten Städte beizutragen.“

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